Beitragsseiten


 

 

 

       {#emotions_dlg.cool_smiley}   es hat begonnen   {#emotions_dlg.cool_smiley}

 

Hier entsteht ein Baubericht über unsere 3. Schleppmaschine, da wir mit den ersten zwei leichtes Pech hatten.

Die Maschine entstammt einem Bausatz von Planet-Hobby, und wird mit einem ZDZ120 mit im Rumpf integrierten Resorohren ausgestattet.

Ich möchte hier vor allem Lösungen dokumentieren, die vom Bausatz abweichen, da man immer etwas verbessern kann, oder das Handling im Betrieb vereinfachen.

 

Kapitel 1:  Die Tragfläche

Die Servos für die Querruder und Landeklappen sitzen in Sevodeckel aus 2,5mm starken GFK-Plattenmaterial uns sind von unten eingesetzt, um die Einbauhöhe zu reduzieren. Von oben dienen M3 Senkschrauben mit Gegenplatten mit Gewinde zur Befestigung. Für eine Gebrauchsmaschine ist es ein Kompromiss zwischen Optik und einfacher Wartung.

 

Solange die Traglächenunterseite noch glatt ist bittet es sich an die Befestigung mit dem Rumpf zu erstellen. Um die Fläche mit dem Rumpf zu vermessen sollte eine Mittellinie markiert werden, da die Seitenwände nicht absolut symmetrisch sind. Die beiliegenden Polyamidschrauben und Einschlagmuttern, sind vorteilhaft durch metrische zu ersetzen. Als Flächendübel kommen CFK-Stäbe mit Ø8mm zum Einsatz. Beim Verkleben der Dübel wurden das Tragflächenmittelstück waagrecht ausgerichtet, und die Winkeligkeit am Seitenleitwerk mittels Lot kontrolliert. ( Die dunkle Linie ist ein Schatten )

Die Ruderhörner sind aus Gfk selbst gefertigt, um unter Berücksichtigung der Hebelgesetze mit 100% Servoweg die maximale Kraft ans Ruder zu bringen, und das Spiel zu minimieren.

So sieht das Ganze mittels Endfest 300 verklebt aus. Ach so die Scharniere sind die grossen Kavanscharniere.

Die Steckung der Aussenfläche zum Mittelteil mitels Alurohren ist bereits Herstellerseitig fertig, und passt beim vorliegenden Modell recht sauber, nur die Laschen zur Verschraubung sind noch zu Verkleben.

Bis auf Querrudergestänge fertiges Ohr.

 

Verkabelung des Tragflächenmittelstücks ist fertig. Als Steckverbindung dienen MPX-Stecker, wobei einer für die 4 Impulsleitungen zuständig ist und der zweite auf je 3 Polen für die + und - Leitung. Am Empfänger werden nur die Impulsleitungen gesteckt, die Stromleitungen werden direkt mit der Akkuweiche verbunden. Damit werden dem Empfänger eventuell hohe Ströme erspart. Beide Stecker werden mittels Heiskleber isoliert und verpolungssicher miteinader verklebt.

Das Gegenstück folgt wenn der Rumpf soweit ist, um die Kabel den Einbauverhältnissen anzupassen. Die Landeklappensevos sind inzwischen ebenfalls verlötet und eingebaut, auch die Buchsen für den Anschluss der Querruderservos in den Aussenflächen sind gecrimpt.

Fortsetzung folgt